Kölner Universitätsstiftung fördert #biodigilab für eine bessere digitale Ausbildung von Biologielehrern und -lehrerinnen

Das Forschungsvorhaben #biodigilab hat zum Ziel, Biologielehrerinnen und -lehrern zu vermitteln, wie sie mit Hilfe von digitaler Technologie ihr eigenes Fach strukturiert unterrichten können.

Mit dem Projekt #biodigilab soll ein Lernort geschaffen werden, an dem Studierende der Biologiedidaktik ihre fachspezifischen digitalen Kompetenzen entwickeln und nutzen. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von digital geprägten Lehr- und Lernformaten im realen Schulkontext. Die Kölner Universitätsstiftung fördert das Projekt am Institut für Biologiedidaktik für zwei Jahre.

Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland gibt an, täglich mehrfach ihr Leben mit digitalen Medien zu gestalten und zu optimieren. Dies betrifft auch Schule, Kultur und Gesellschaft und bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Hochschule. Auch die Biologiedidaktik muss darauf reagieren und sich auf die neuen Herausforderungen der digitalen Lehre einstellen. Hier soll das Projekt #biodigilab des Kölner Instituts für Biologiedidaktik ansetzen und befasst sich mit der Forschungsfrage: Inwiefern verändert die Digitalisierung die Profession und was müssen die Lehrpersonen wissen?

Das Ziel muss sein, dass Biologielehrerinnen und -lehrer wissen, wie sie mit Hilfe von Technologie ihr eigenes Fach strukturiert unterrichten können. In einem ersten Schritt wird die Biologiedidaktik formulieren, welche Ausbildung sie dem angehenden Lehrpersonal im Kontext von Digitalisierung anbietet. Hierbei geht es nicht nur um digitale Medien, sondern vielmehr um die Frage, wie sich der Bildungsauftrag von Schulen auf Grund der Digitalisierung verändert und was dies für die Biologiedidaktik bedeutet.
 

Inhaltlicher Kontakt:
Lars Emmerichs
Institut für Biologiedidaktik
+49 221 470-89213
lars.emmerichsSpamProtectionuni-koeln.de

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