Das erste “Corona-Semester” steht vor der HaustĂĽr

Das erste “Corona-Semester” steht vor der HaustĂĽr: Konferenzen werden abgesagt und ins Digitale verlagert. Lehrende werden angehalten, ihre Veranstaltungen online abzuhalten. Support-Einrichtungen fĂĽr digitale Lehre an den Hochschulen leisten Ăśberstunden. Eine groĂźe Herausforderung fĂĽr alle Beteiligten; oftmals auch verbunden mit familiären Belastungen durch ausfallende Betreuungsangebote und Sorgen um kranke und alte Familienmitglieder. Der Ernst der Lage gebietet, nicht davon zu sprechen, der Krise etwas Positives abgewinnen zu wollen.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Online-Veranstaltungen sind nicht zwangsläufig die zweitbeste Wahl. Manchmal sind sie ganz unabhängig von der Gesamtlage vorteilhaft. Eine Teilnahme an Online-Äquivalenten ermöglicht etwa Personen eine Teilnahme, die sich limitierte Konferenztickets zu hohen Preisen nicht leisten könnten. Das MIT-Media-Lab nennt Vereinbarkeit und die bessere Einbindung introvertierter Menschen als Gründe, die für Online-Veranstaltungen sprechen. In diesem Sinne möchten wir dazu beitragen, aus dieser schwierigen Ausnahmesituation das Beste zu machen.

Wir haben unsere Community gefragt: Welche Tools funktionieren gut? Was empfehlen Sie weiter – und was nicht? Es zeigte sich: Eine ĂĽberwältigende Mehrheit nutzt Adobe Connect. Auch GoToMeeting, Zoom, Hangout und Microsoft Teams sind populär. Diese digitalen Tools kommen bisher vor allem fĂĽr Konferenzen, Workshops, Diskussionen und Vorträge zum Einsatz.

Wir stellen die fĂĽnf beliebtesten Tools ausfĂĽhrlich vor und erwähnen anschlieĂźend die zahlreichen anderen Programme und Möglichkeiten, die unsere Community empfiehlt. Diese Sammlung erweitern wir laufend – und zwar mit Ihrem Input.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen viele Tools auf – aber wie didaktisiere ich Lehrangebote gut? HierfĂĽr haben unsere Freund*innen von e-teaching.org zahlreiche Ressourcen zusammengetragen:

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